Wie aus einem maroden Bauwagen ein neues Schmuckstück entstand
- blum-katharina
- vor 10 Stunden
- 1 Min. Lesezeit

Rechtzeitig zu unserem Sommerfest „Senseeon“ glänzt der aufwändig restaurierte Bauwagen bei seinem ersten großen Auftritt. Die Dritt- und Viertklässler*innen in ihren bunten Kostümen erwecken als Spinnen, Ameisen, Bienen und Schmetterlinge die neue Holzbühne zum Leben. Es wird gespielt, getanzt und gesungen - und am Ende der vier Theaterstücke reichlich applaudiert vom Publikum. Eine tolle Premiere.
Dass der Wagen rechtzeitig bereitstand, ist einer handwerklichen Gemeinschaftsaktion der Projektstufe zu verdanken. Zusammen mit Tobias Mückenberger, Schreiner und ehemaliger Schüler unserer Schule, haben zwei Gruppen aus Siebt- und Achtklässler*innen den Wagen saniert und in ein neues Schmuckstück verwandelt.
Der in die Jahre gekommene Bauwagen, der zuletzt nur noch als Lagerraum für Gartengeräte diente, musste von Grund auf erneuert werden. Nur das Dach ist erhalten geblieben, weil ein geschwungenes Runddach im Eigenbau extrem kompliziert ist, wie der Experte erklärt. Deshalb wurde das noch intakte Dach zunächst mithilfe eines Teleskopladers abgehoben und für den späteren Wiederaufbau gesichert.

Nachdem die morschen Wände und der durchgebogene Boden entfernt und entsorgt wurden, kümmerte sich die erste Gruppe PSler in der Epoche vor Ostern immer mittwochs um das grobe Grundgerüst aus Fichtenbalken und um eine neue stabile Bodenplatte. Nach den Ferien übernahm eine zweite Gruppe die feineren Holzarbeiten, brachte die Außenverkleidung aus heimischem Lärchenholz sowie die Klappen an. Diese dienen mit dem Untergerüst und den Geländern als Bühne, können aber von allen Seiten auch sicher verschlossen werden. So ist ein zusätzlicher, wettergeschützter Raum entstanden, über den sich alle Schülerinnen und Schüler freuen können.










