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Kleine Montessori-Arbeit: Tino und der Holzhausbau

andreageisslitz
vor 11 Minuten
2 Min. Lesezeit


Zum Ende der vierten Klasse präsentieren unsere Schülerinnen und Schüler ihre Kleinen Montessori-Arbeiten vor ihren Mitschülerinnen und Mitschülern sowie vor Geschwistern, Eltern und Großeltern.


Die Kleinen Montessori-Arbeiten sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg von der Grundstufe (1.–4. Klasse) in die Mittelstufe (5. und 6. Klasse).


Dafür wählen die Kinder selbstständig ein Thema aus, das sie eigenständig bearbeiten. Sie entwickeln dazu ein eigenes Werkstück, gestalten ein Plakat und bereiten eine Präsentation vor, in der sie ihre Arbeit vorstellen.


Eine spannende und zugleich anspruchsvolle Aufgabe für 10- und 11-Jährige, die dabei nicht nur ihr Wissen und ihre Kreativität, sondern auch ihre Selbstständigkeit, Ausdauer und Präsentationsfähigkeit unter Beweis stellen! Tino hat sich für seine Arbeit mit dem Thema "Holzhausbau" beschäftigt und in der Holzwerkstatt und in der Tonwerkstatt ein Modell gebaut. Im Interview erzählt er uns auch, wie er den Tag der Präsentation erlebt hat. Tino, warum hast du dieses Thema gewählt?

Meine Familie baut gerade selber ein Haus und mich hat das Thema sehr interessiert.

 

Was ist dein Werkstück und wie hast du es gemacht?

Mein Werkstück ist ein Modell von unserem Haus. Ich war zuerst in der Tonwerkstatt und habe Ziegel mit dem Messer geformt, gebrannt und glasiert. In der Holzwerkstatt habe ich dann aus Spanplatten die Wände gesägt, alle Fenster ausgesägt und dann zusammengeleimt. Ich habe das Dach aufgesetzt und dann die Ziegel aufgeklebt und zum Schluss noch die Balkone montiert.

 

Wie bist du bei der Ausarbeitung deines Themas vorgegangen?

Wir haben bei der Zimmerei gefragt ob ich kleine Teile von den Wänden bekommen kann und ob sie ein Buch empfehlen können. Es gibt aber so viele verschiedene Bauweisen mit Holz, dass sie keines nur für unsere hatten. Wir haben dann alles über Brettsperrholz im Internet bei unserem Holzhersteller gefunden.

Ich war außerdem ganz viel selber auf der Baustelle und habe zugeschaut wie alles aufgebaut wurde.

Ich habe ein Plakat mit einem Zeitstrahl von der Planung bis zum Rohbau gemacht und Fotos aufgeklebt.

 

Wie hast du den Tag der Präsentation erlebt?

Bei der Präsentation war ich erst aufgeregt aber dann habe ich es gut hinbekommen. Ich habe mal den Faden verloren und musste nachschauen. Aber es war mir ganz wichtig, dass ich den technischen Aufbau und die Herstellung genau erklären konnte und wollte es nicht einfach weglassen.

 

 
 
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