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Auf dem Weg zum Kulturaustausch: Vorbereitung mit Herz und Neugier

  • andreageisslitz
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit


Im April durften acht unserer Sechstklässler*innen gemeinsam mit ihrer Lehrerin Phoedra eine Woche lang an einem Kulturaustausch mit der Montessori Erlebnisschule Mödling teilnehmen.

Für unsere Schüler*innen war es der erste Austausch überhaupt – und auch für unsere Schule eine Premiere.

An der Montessori Erlebnisschule Mödling bei Wien gehören Aufenthalte in Gastfamilien hingegen fest zum Schulkonzept: Ab der 6. Klasse verbringen die Jugendlichen jedes Jahr Zeit im Ausland, zum Einstieg traditionell in Deutschland.

Als die Erlebnisschule Mödling auf der Suche nach einer neuen Partnerschule war, zeigte sich schnell, dass Niederseeon hervorragend ins Profil passt. Gleichzeitig war man sich auch in Niederseeon sicher, dass der Austausch für unsere Schüler*innen eine wertvolle und bereichernde Erfahrung werden würde.

Lehrerin Phoedra war von Anfang an begeistert - nicht zuletzt, weil sie selbst positive Erfahrungen mit Austauschprogrammen gemacht hat: „Ich bin zu 100 Prozent überzeugt, dass es kaum eine andere Herausforderung gibt, an der Kinder so wachsen können. Ohne den Einfluss der Eltern und der gewohnten Umgebung mit neuen Situationen und neuen Menschen zurechtzukommen, ist unglaublich anstrengend - aber auch unglaublich bereichernd.“

Da die gesamte 6. Jahrgangsstufe der Erlebnisschule Mödling nur aus acht Schüler*innen besteht, konnten aus Niederseeon ebenfalls acht mutige Freiwillige teilnehmen. Die Jugendlichen mussten nicht nur bereit sein, für eine Woche in einer fremden Gastfamilie zu leben, sondern auch ihr Handy zu Hause lassen. Denn an der Erlebnisschule Mödling verpflichten sich die Eltern zu einem smartphonefreien Alltag ihrer Kinder bis zum Alter von 15 Jahren.


Frida, 12 Jahre und Anna, 11 Jahre, berichten, warum sie teilnehmen wollten.


Warum hast Du Dich zur Teilnahme am Schüleraustausch entschieden?

Frida: Ich wollte etwas Neues kennenlernen.

Anna: Ich war erst unsicher, aber als wir mehr darüber erfahren haben, fand ich es eine coole Aktion. Ich wollte einfach mal andere Kinder auch aus einem zumindest ein bisschen anderem Land kennenlernen und wie es da so ist.


Wie habt Ihr Euch in der der Schule / zu Hause darauf vorbereitet?

Anna: In der Schule haben wir alles durchgesprochen und ein Referat über Deutschland vorbereitet. Wir haben unseren Austauschkindern einen Brief geschrieben und vorher auch telefoniert.

Frida: Wir haben grob besprochen, was dort passieren wird und was wir tun sollten, wenn es mit den Gastfamilien überhaupt nicht funktioniert.


Worauf hast Du Dich am meisten gefreut?

Frida: Auf alles.

Anna: Auf meinen Austauschschüler Maxi. Und auf die Zugfahrt und auf Österreich.


Was hat Dich vielleicht ein bisschen aufgeregt oder nervös gemacht?

Frida: Ich war anfangs etwas nervös, weil mein Austauschkind ein Junge war. Daran haben ich mich aber schnell gewöhnt und wir haben uns gut verstanden.

Anna: Eine Woche von zu Hause weg zu sein. Dass meine Gastfamilie nett ist, wusste ich schon nach den Telefonaten.




 
 
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