top of page
  • andreageisslitz

Schulforum „Was brauchen wir und unsere Kinder, um in dieser krisenhaften Zeit gesund zu bleiben?"


In den letzten Jahren hat uns die Corona-Situation in dieser Zeit des Schuljahres vieles abverlangt, von Lockdowns bis Maskenpflicht und Testobligenheiten. Im letzten Jahr begannen sich dann auch noch die Drohgebärden Russlands der Ukraine gegenüber bald in einem weiteren Krieg, diesmal direkt vor „unserer Haustür“, zu entladen. Im Zuge dessen trafen uns die Fragen Energiesicherheit, Inflation und wirtschaftliche Sicherheit persönlich und institutionell. Die Nachrichten zum Klimawandel wurden davon zeitweise sogar in den Hintergrund gedrängt.


Alle diese Themen hatten und haben das Zeug dazu, existentielle Fragen aufzuwerfen. Wohin wird das führen? Sind wir dem gewachsen? Wie können wir uns dazu stellen? Und für uns als Schule ganz wichtig: Wie begleiten wir unsere Kinder, die nächste Generation, in dieser Zeit?

Um sich diesen Fragen gemeinsam mit allen Säulen der Schule anzunähern, fand das letzte Schulforum als Workshop unter dem Titel „Was brauchen wir und unsere Kinder, um in dieser krisenhaften Zeit gesund zu bleiben?“ statt.


Als ModeratorInnen des Workshops konnten wir Martin Schuster, Mitbegründer der Montessori-Schulen in Starnberg und Eberharting, und Anja Kleer, Mitentwicklerin des Schulabschiedsrituals „walkAway" und erfahren in der transpersonalen Prozessarbeit für Bewusstseinsentwicklung mit Jugendlichen und Erwachsenen, gewinnen.


Sie schreiben: „Montessoris Gedanken zur Kosmischen Bildung gründeten bereits 1930 in einer harten Kritik der bisherigen menschlichen Entwicklung. Der Mensch muss neben seiner äußeren Entwicklung auch eine innere Entwicklung machen, die es ihm erlaubt, mit all seinen Errungenschaften umzugehen.


Die heutigen ökologischen und friedenspolitischen Herausforderungen führen uns immer wieder ins Erleben von Gefühlen wie Überforderung, Ohnmacht, Angst, Wut, Trauer… Wie können wir mit diesen Gefühlen einen Umgang finden, der uns nicht in destruktive Reaktionen und zu Trennung führt? Wie können wir wach und engagiert mit den Dingen in Kontakt bleiben und uns ein konstruktives Handeln in Verbundenheit erhalten? Was brauchen unsere Kinder, um mit den Herausforderungen zurechtzukommen und trotz allem eine glückliche Kindheit leben zu können?

Der Kosmischen Bildung, wie sie von Montessori gedacht wurde, gibt das neue Aktualität. Sie kann so zu einem guten Wegweiser für die notwendigen Veränderungen werden, in der Schule, in Bildungsprozessen allgemein und konkret für die gesellschaftliche Entwicklung.“


Beim Forum hatten die Teilnehmer*innen die Gelegenheit, mit verschiedenen Techniken des Gesprächs in Kontakt zu kommen, sich auszutauschen und zusammenzutragen, was unsere Schule ausmacht. Es ging darum, sich zu stärken und sich auch für diese Fragen von den montessorischen Gedanken inspirieren zu lassen.

Comments


bottom of page