Große Montessori-Arbeiten 2025: Milla macht Dogdance
- juliakapstadt
- 15. Nov. 2025
- 3 Min. Lesezeit

Vor den Sommerferien haben unsere Schüler*innen der achten Jahrgangstufe ihre Großen Montessori-Arbeiten ausgestellt und präsentiert.
Die Große Montessori-Arbeit ist Kernstück und eines der wichtigsten Ereignisse in der Schullaufbahn an der Montessori-Schule. Die Arbeit besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil und ihre Erstellung verlangt einiges von den Jugendlichen. Denn die Suche nach einem eigenen Thema, die handwerkliche oder intellektuelle Fähigkeit über einen langen Zeitraum ein Ziel zu verfolgen, bedeutet in diesem Alter sehr viel.
Milla hat für ihre Arbeit das Thema "Dog Dance" gewählt. Milla, warum hast Du dieses Thema gewählt?
Ich habe dieses Thema gewählt, weil ich Hunde sehr liebe und ich eine tolle Verbindung zu meiner Hündin Lotti habe. Es macht mir Spaß mit ihr zu arbeiten und Hunden Sachen beizubringen. Durch unser Training ist unsere Verbindung noch viel besser geworden.

Was ist Dein Werkstück und wie bist Du bei der Erstellung vorgegangen?
Mein Werkstück ist ein Tanzvideo mit Lotti. Ich habe dazu das Lied Daydream von Lilly Meola gewählt. Dazu habe ich angefangen, Lotti ganz viele Kunststücke beizubringen, wie zum Beispiel durch meine Arme springen, sich drehen, auf den Hinterbeinen laufen und spanischen Schritt. Dann habe ich angefangen, die Kunststucke zu verbinden und dann immer mehr von dem zusammenzubauen. Wir hatten viele Probleme und es war nicht immer einfach, aber es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und ich hab sehr viel daraus gelernt. Schließlich haben wir in einem kleinen Studio unser komplettes Video drehen können.

Wie bist Du beim theoretischen Teil Deiner Arbeit vorgegangen?
Mein theoretisches Thema ist, wie bringe ich dem Hund etwas bei. Meinen ersten Punkt musste ich mir komplett aus einem Buch erarbeiten und das hat mir überhaupt keinen Spaß gemacht. Für die weiteren Punkte habe ich zum Glück passende Websites entdeckt. Hier habe ich die wichtigen Informationen viel kompakter und einfacher erklärt gefunden. So hat es viel Spaß gemacht und ging plötzlich wie von allein. Natürlich war es auch anstrengend, aber da es ein Thema ist, dass mich sehr interessiert, fand ich es toll. Ich glaube, ich bin
eine der Wenigen, die an ihrem theoretischen Teil genauso viel Freude hatte, wie an ihrem praktischen Teil.
Wie hast Du Dich auf die Präsentation vorbereitet? Für die Präsentation hatten wir Training mit einem unserer Lehrer. Es ist mir generell sehr leicht gefallen, da ich gerne vor anderen Leuten spreche und auch schon einige Referate gehalten habe. Wir hatten Sprechtraining und Bühnentraining, wie wir die Leute gut in unserem Vortrag mitnehmen können und faszinieren können. Ich habe meine praktische Arbeit die ganze Zeit mit fotografiert und gefilmt, so dass ich dann aus den ganzen Bildern eine PowerPoint erstellen konnte, deren Höhepunkt mein Video war.

Wie hast Du die Präsentation erlebt? Für mich war die Präsentation irgendwie ein bisschen surreal. Ich bin auf diese Bühne gegangen, habe vorgetragen, was ich fast ein Jahr lang erarbeitet habe und bin wieder runtergegangen. Dazwischen war ganz viel Aufregung und Vorfreude. Mir persönlich hat die Präsentation einen Riesenspaß gemacht und ich finde es auch irgendwie schade, dass die GMA schon vorbei ist.
Was hat Du während dieser Zeit für Dein Leben gelernt? Ich persönlich habe für mich gelernt, dass es wichtig ist, Sachen nicht aufzuschieben und dass ich sehr froh bin, wenn ich anstrengende Sachen hinter mir habe. Außerdem habe ich durch mein Training mit Lotti viel Geduld und Einfühlungsvermögen dazu gelernt. Ich glaube - so wie jeder andere - habe ich meine Umgangsfähigkeiten mit Word verbessern müssen, und ich finde Computer jetzt nicht mehr ganz so schrecklich.
Außerdem kann ich jetzt noch besser präsentieren und was für mich ganz wichtig ist, ich habe gelernt, dass mir auch wissenschaftliche Arbeit (wenn sie mit Tieren zu tun hat)
gefällt und ich mich dafür interessiere.










