• birgitmeyer

Antarktis


Mein Name ist Milla, ich gehe in die 5. Klasse der Montessori Schule Niederseeon. Im letzten Schuljahr habe ich meine „Kleine Montessori Arbeit“ über die Antarktis gehalten, weil sie mich sehr interessiert und weil sie viel mit dem Klimawandel zu tun hat. In der Antarktis kann man schon sehr deutlich sehen, welche Auswirkungen der Klimawandel heute hat. Das Eis schmilzt in jeder Sekunde! Erst kürzlich ist ein Eisbrocken, so groß wie die Insel Mallorca, abgebrochen und ins Meer gestürzt. In der Antarktis wird das für viele Tiere ein Problem, weil ihr Lebensraum knapper wird. Aber nicht nur dort sind die Auswirkungen zu spüren. Wenn Eisbrocken abbrechen und im Wasser schmelzen, steigt der Wasserspiegel, es kommt zu Überflutungen in anderen Teilen der Erde. Dort wird der Lebensraum für Menschen und Tiere bedroht, gleichzeitig beschleunigt sich die Eisschmelze in der Antarktis. Wenn wir auch noch versuchen, dort Erdöl zu gewinnen, wird das die antarktischen Ökosysteme kaputt machen. Wir können das verhindern. Ich würde mir wünschen, das wir mehr FÜR unsere Welt tun, als GEGEN sie und das wir wirklich etwas tun, anstatt nur zu reden.

Die Antarktis ist derzeit eines der wichtigsten Forschungsgebiete für Geologen, Glaziologen, Paläontologen und Klimaforscher mit verschiedenen Schwerpunkten. In ca 30 Jahren endet das Madrider Protokoll, das den Abbau von Bodenschätzen in der Antarktis verbietet und die Antarktis somit zu einem Naturschutzgebiet macht. Wir werden uns dafür einsetzen müssen, dass dieser Vertrag immer wieder verlängert wird. Die Antarktis muss unbedingt geschützt werden.


Um die Antarktis zu veranschaulichen, habe ich ein Modell aus Holz gebaut, mit kleinen Steckfiguren einiger Tierarten, die dort leben.