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  • andreageisslitz

Eine Woche Betriebspraktikum der Projektstufenschüler*innen

Aktualisiert: 29. Feb.



In der 7. Klasse (Projektstufe) machen die Schüler*innen in Niederseeon ihre ersten Erfahrungen mit der Arbeitswelt. Im Winter sowie im Sommer machen die 7. Klässler*innen jeweils eine Woche Praktikum in einem Betrieb ihrer Wahl. In der Schule werden alle gut vorbereitet, indem Lebensläufe geschrieben werden und viele Tipps gegeben werden. Die Praktikumsstelle müssen sich die Schüler*innen dann selbst organisieren. Anfang Februar haben alle die erste Praktikumswoche abgeschlossen und viele neue Erfahrungen gesammelt. Lisa, Ludwig und Milla berichten was sie erlebt haben.


Erzählt mal, wo habt ihr euer Praktikum gemacht und wie kam es dazu, dass ihr den jeweiligen Betrieb ausgesucht habt?

 

Lisa:   Ich machte mein Praktikum bei empl friseure. Ich kam auf den Betrieb, weil ich unbedingt bei einem Friseur Praktikum machen wollte. Da ich wusste, dass dieser Betrieb einen sehr guten Ruf hat und in meiner Nähe ist entschied ich mich für diesen.

 

Ludwig: Ich habe in der Schreinerei Mannl in Glonn mein Praktikum gemacht, weil ich gerne mit Holz arbeite und wir den Schreiner kennen.

 

Milla:   Ich habe mein Praktikum auf dem Islandpferdehof Etzenberg gemacht, weil ich Pferde einfach unglaublich liebe und reiten für mich das Beste überhaupt ist. Zudem ist es ein Trainings- und Ausbildungsbetrieb und mich hat sehr interessiert, wie der Tagesablauf dort aussieht.

 

War es schwer für euch einen oder genau diesen Praktikumsplatz zu bekommen?

 

Lisa:   Nein, das war für mich nicht besonders schwer.

 

Ludwig: Für mich war es nicht so schwer den Praktikumsplatz zu bekommen.

 

Milla:  Nein, überhaupt nicht. Die Stallbesitzerin war super nett am Telefon und hat gesagt, ich soll ihr einfach eine Email mit meiner Bewerbung schicken. Es war überhaupt nicht schwierig und ich habe eine sehr freundliche Antwort gekriegt.

 

Wie sah euer Tagesablauf aus während der Praktikumswoche?

 

Lisa:   Um 9:00 Uhr wurde ich zum Friseur gefahren und arbeitete dort meist bis ca.17:00 Uhr mit einer Stunde Mittagspause, die ich mir frei einteilen konnte. Meine Tätigkeiten waren: Müll wegbringen, Wäsche waschen, den Kunden Getränke machen, Spülmaschine ein- und ausräumen und Haare zusammenkehren. Außerdem wurden mir verschiedene Techniken am Puppenkopf gezeigt z.B. waschen, föhnen, Locken wickeln, Haare glätten, Ansatz färben.

Diese Woche war schon anstrengender als eine normale Schulwoche, weil man die ganze Zeit stehen musste und sehr viel Trubel um einen herum war.

 

Ludwig: Mein Praktikum ging von Montag bis Freitag. Arbeitsbeginn war jeden Tag um 8:30 Uhr. Da die Schreinerei in meinem Wohnort ist, konnte ich gut mit dem Fahrrad in ein paar Minuten dorthin fahren.

Herr Mannl hat mir die Schreinerei gezeigt und am ersten Tag habe ich Fingerzinken gemacht.

Am zweiten Tag habe ich Schwalben und Zinken gemacht. Den Rest der Woche habe ich eine Werkzeugkiste gebaut, die ich dann mit nach Hause nehmen durfte.

Zwischendurch sind wir einmal zum Holzhandel in Au gefahren, wo wir Holz abgeholt haben.

Mein Arbeitstag ging 7 Stunden. Es war schon sehr anstrengend, den ganzen Tag zu arbeiten.



Milla:  Um halb acht morgens ist es in Etzenberg losgegangen. Mit dem Auto habe ich eine halbe Stunde hingebraucht, deshalb bin ich jeden Tag um kurz vor sechs aufgestanden. Um halb acht haben wir mit dem Füttern losgelegt und danach gemistet, was mega schnell ging. Um halb neun haben wir eine Frühstückspause gemacht. Es war echt super, ich konnte am Hof mit dem Team zusammen frühstücken. Alle waren total nett und wir hatten viel Spaß. Ungefähr um kurz nach neun haben wir weiter gemistet. Ich bin fast jeden Tag geritten, hatte zwei Reitstunden und bin zwei Mal ausgeritten, außerdem habe ich auch Pferde freigetrieben, longiert und geputzt. Von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr war immer Mittagspause mit gemeinsamem Mittagessen für das gesamte Team. Ab zwei Uhr ging es dann ans Reiten, Stallgassen und Putzplatz fegen, Pferde versorgen. Bei einem Pferd zum Beispiel haben wir jeden Tag eine ziemlich große Wunde gereinigt und desinfiziert. Ich fand es sehr spannend und habe mir genau erklären lassen, warum es genau so gemacht wird. Die letzte Fütterung des Tages gab es um halb fünf. Um fünf Uhr war mein Arbeitstag zu Ende und ich wurde wieder abgeholt. Es hat mir total Spaß gemacht und ich finde, die Woche war viel zu kurz. Ich würde da sofort wieder arbeiten.

 

Könntet ihr euch nach dieser Woche vorstellen später eine Ausbildung in diesem Bereich zu machen / in diesem Bereich zu arbeiten?

 

Lisa:   Generell ja, aber ich finde diesen Trubel sehr anstrengend.

 

Ludwig: Mir hat das Praktikum Spaß gemacht. Allerdings habe ich noch andere Interessen und ich möchte noch andere Sachen ausprobieren.

 

Milla:   Auf jeden Fall. Ich hatte super viel Spaß und genau dieser Bereich interessiert mich.

 

Wisst ihr schon, wo ihr euer nächstes Praktikum machen möchtet?

 

Lisa:   Noch nicht sicher, aber ich könnte mir vorstellen es in einem Café oder einer Eisdiele zu machen.

 

Ludwig: Vielleicht beim Friseur oder im Kindergarten. Oder irgendwas mit Sport. Mal sehen.

 

Milla:   Auf jeden Fall möchte ich etwas mit Tieren machen. Vielleicht eine Tierarztpraxis oder ich möchte bei der Ärztin, die mobil zu unseren Pferden kommt, eine Woche lang mitfahren. Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf die zweite Praktikumswoche im Sommer.

 

 

Vielen Dank für euren Bericht. Wir wünschen euch auch bei eurem nächsten Praktikum so tolle Erfahrungen.

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